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Wähle das passendes Praxisangebot und formuliere pädagogische Ziele

Praxisbesuch planen und schreiben Teil 2

Ausgehend von den Beobachtungen, die du im ersten Schritt (siehe dieser Blogpost) gemacht hast, kannst du nun überlegen, welches Angebot passend für die Kinder sein könnte: Womit kannst du ihr Interesse wecken? An welche Beobachtungen kannst du anknüpfen? Was könnte ihnen Spaß machen? 

🎯 Eine professionelle pädagogische Arbeit ist nicht willkürlich, sondern verläuft stets zielorientiert. Deshalb solltest du dir im Zuge dieser Überlegungen auch Gedanken darüber machen, welche Ziele du mit der Durchführung deines Angebots erreichen möchtest. 

Grundsätzlich gilt: 
👉🏼 Das Erreichen päd. Ziele muss überprüfbar sein 
👉🏻 Formuliere Ziele in ganzen Sätzen.
👉🏼 Der Lernende (das Kind) wird als Aktiver beschrieben. 
👉🏻 Ziele sind immer positiv formuliert. 

✅ Formulierung Grobziel:
Ein Grobziel bezieht sich auf das Thema des Angebots und wird eher allgemein / unkonkret formuliert. Grobziele sind den Feinzielen übergeordnet, d.h. durch die Aufstellung von Feinzielen soll das Grobziel erreicht werden. Für die Formulierung des Grobziels lohnt sich ein Blick in den Bildungsplan deines Bundeslandes oder die Konzeption deiner Einrichtung (Stichwort: Erziehungsziele). Die dort aufgeführten Ziele können dir als Grundlage für die Formulierung deines Grobziels nützlich sein.

✅ Formulierung Feinziele:
Feinziele leitest du aus dem Grobziel ab. Formuliere sie so konkret wie möglich, sodass du während und nach deinem Angebot beobachten / überprüfen kannst, ob du die aufgestellten Ziele erreicht hast. Bitte beachte: Weniger ist hier mehr – lege dich daher auf maximal fünf Feinziele fest, du sollst die Kinder schließlich nicht überfordern.

📌 Formulierungshilfe für Feinziele: 
– Die Kinder erweitern…, indem… 
– Die Kinder üben…, indem…
– Die Kinder festigen…, indem…
– Die Kinder stellen Vermutungen darüber an…
– Die Kinder werden angeregt…, indem/durch…

❌ Vermeide Formulierungen wie: „Die Kinder lernen …“ / „Die Kinder wissen…“ / „Die Kinder sollen…“

Ein konkretes Beispiel für die Formulierung von Grob- und Feinzielen findest du im nächsten Beitrag.

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